Insights Archive – comotive Mon, 09 Feb 2026 11:56:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Automatisierte Browser-Tests für langfristige Qualität https://www.comotive.ch/2025/09/23/automatisierte-browser-tests-fuer-langfristige-qualitaet/ https://www.comotive.ch/2025/09/23/automatisierte-browser-tests-fuer-langfristige-qualitaet/#respond Tue, 23 Sep 2025 10:03:50 +0000 https://www.comotive.ch/?p=5571 Wöchentlich neue Web-Standards, Browser-Updates und Nutzererfahrungen. Im ständigen Wandel, stellt sich für jedes Entwicklungsteam die Frage: Wie stellen wir sicher, dass unsere Anwendungen einwandfrei funktionieren? Während viele auf komplexe CI/CD-Pipelines mit Jenkins oder ähnlichen Tools setzen, haben wir uns für einen anderen Weg entschieden: eine schlanke, massgeschneiderte Lösung, die uns echte Browser-Tests ermöglicht. Warum Unit-Tests...

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Wöchentlich neue Web-Standards, Browser-Updates und Nutzererfahrungen. Im ständigen Wandel, stellt sich für jedes Entwicklungsteam die Frage: Wie stellen wir sicher, dass unsere Anwendungen einwandfrei funktionieren? Während viele auf komplexe CI/CD-Pipelines mit Jenkins oder ähnlichen Tools setzen, haben wir uns für einen anderen Weg entschieden: eine schlanke, massgeschneiderte Lösung, die uns echte Browser-Tests ermöglicht.

Warum Unit-Tests nicht ausreichen

Unit-Tests und API-Tests sind unverzichtbar, aber sie können nicht alles abfangen. Was passiert, wenn:

  • Ein Browser-Update das CSS-Rendering verändert?
  • JavaScript-Bibliotheken sich unterschiedlich in Firefox und Chrome verhalten?
  • Ein neues Feature visuell perfekt aussieht, aber die Benutzerinteraktion stockt?

Diese Szenarien erfordern Tests mit echten Browsern, echten Renderingprozessen und echten User-Interactions. Während Unit-Tests in der Regel ein bestimmtest Feature testet, kann ein Browser-Test einen kompletten Prozess testen.

Unsere Lösung: Leichtgewichtig und effektiv

Statt auf schwerfällige Standard-Lösungen zu setzen, haben wir ein Python-basiertes System entwickelt, das genau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Die Kernkomponenten:

1. Multi-Browser-Testläufe

Unser System startet echte Firefox- und Chrome-Instanzen und führt definierte Testszenarien durch:

  • Navigation durch kritische User-Journeys
  • Ausführung von Formular-Interaktionen
  • Prüfung von dynamischen Inhalten
  • Validierung von responsive Design-Elementen

2. Visual Regression Testing

Screenshots sind mehr als nur Dokumentation. Sie sind unser Frühwarnsystem:

  • Automatische Screenshot-Erstellung an definierten Testpunkten
  • Pixel-genaue Vergleiche mit Referenz-Screenshots
  • Intelligente Toleranzschwellen für erwartete Variationen
  • Sofortige Benachrichtigung bei visuellen Abweichungen

3. Und natürlich: Alarmierung

Gibt es in einem Prozess ein Problem werden wir darüber sofort benachrichtigt. Der gelaufene Test enthält genaue Informationen an welchem Punkt etwas scheiterte – sofern möglich mit Screenshot des letzten Punkts vor dem scheitern. Auch du als Kunde kannst optional informiert werden.

Warum wir auf eine Eigenentwicklung gesetzt haben

  • Flexibilität: Jedes Feature ist exakt auf unsere Anforderungen abgestimmt. Keine überflüssigen Funktionen, keine Kompromisse.
  • Performance: Ohne den Overhead grosser Frameworks läuft unser System ressourcenschonend und schnell auf einem virtuellen Server, der kaum etwas kostet.
  • Wartbarkeit: Das Team versteht jeden Teil des Systems. Anpassungen sind schnell implementiert und genau wie wir es wollen. Ich habe z.B. mit Jenkins als Alternative beschäftigt und bin überzeugt, dass allein der Betriebsaufwand wesentlich teurer wäre.
  • Kosteneffizienz: Keine Lizenzgebühren, keine Vendor-Lock-ins, keine versteckten Kosten für Erweiterungen.

Langfristige Qualität als Unternehmenswert

Dieses System ist mehr als nur ein technisches Tool. Es spiegelt in gewisser Weise unsere Philosophie wider. Wir glauben daran, dass nachhaltige Software-Entwicklung proaktive Qualitätssicherung erfordert.

Statt auf Probleme zu reagieren, verhindern wir sie. Das System hat nämlich den wichtigen Vorteil, dass wir unsere gesamte Testreihe vor einem WordPress oder WooCommerce Upgrade auch lokal durchspielen können – insgesamt über 300 Prozesstests, die uns sofort sagen, wo es hakt.

  • Kontinuierliche Überwachung: Unsere Tests laufen rund um die Uhr und geben uns die Gewissheit, dass unsere Lösungen stabil funktionieren.
  • Früherkennung: Probleme werden erkannt, bevor sie unsere Nutzer erreichen.

Technische Einblicke

Für die technisch Interessierten: Unser System nutzt Selenium WebDriver für Browser-Automation, PIL (Python Imaging Library) für Screenshot-Vergleiche und ein simples Notification-System für Alerts. Das Frontend läuft auf simplem PHP/HTML/CSS.

Fazit: Qualität durch massgeschneiderte Lösung

Nicht jedes Problem braucht eine Standard-Lösung. Manchmal ist der beste Weg, eigene Tools zu bauen, die perfekt zu den spezifischen Anforderungen passen und langfristig wartbar sind.

Unser Browser-Testing-System zeigt, dass schlanke, durchdachte Eigenentwicklungen mächtiger sein können als komplexe Enterprise-Lösungen. Es ist ein Beleg für unseren Anspruch, nicht nur heute funktionierende Software für dein Unternehmen zu entwickeln, sondern Lösungen, die über Jahre hinweg zuverlässig ihren Dienst verrichten.

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Strukturierte Infos für die KI https://www.comotive.ch/2025/09/10/strukturierte-infos-fuer-die-ki/ https://www.comotive.ch/2025/09/10/strukturierte-infos-fuer-die-ki/#respond Wed, 10 Sep 2025 11:32:59 +0000 https://www.comotive.ch/?p=5661 Wenn eine KI Infos über deine Firma braucht, gibt es unterdessen einen Standard der bei deiner Website abgefragt wird: Die Datei „llms.txt“. Ist diese vorhanden, kann die KI schneller beurteilen, ob deine Firma oder deine Dienstleistung als Antwort zu einer Fragestellung zum Zug kommt. Die Inhalte müssen gut strukturiert sein. Daher haben wir eine Funktion...

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Wenn eine KI Infos über deine Firma braucht, gibt es unterdessen einen Standard der bei deiner Website abgefragt wird: Die Datei „llms.txt“. Ist diese vorhanden, kann die KI schneller beurteilen, ob deine Firma oder deine Dienstleistung als Antwort zu einer Fragestellung zum Zug kommt. Die Inhalte müssen gut strukturiert sein. Daher haben wir eine Funktion gebaut, welche es all‘ unseren Kunden ermöglicht, diese Datei selbst zu bearbeiten.

Struktur muss sein

Das SEO Plugin Yoast hat eine ähnliche Funktion kürzlich veröffentlicht. Doch bei der werden lediglich ausgewählte oder die letzten fünf Blog Beiträge ohne jegliche Erklärung in die Datei geschrieben. Das ist nur leider gar nicht, was eine KI an der Stelle erwartet. Daher haben wir das ganze auf verschiedene Felder aufgeteilt:

  • Unternehmensbeschreibung und Mission.
  • Hauptprodukte / Dienstleistungen.
  • Zielgruppe und Positionierung.
  • Besondere Expertise oder Alleinstellungsmerkmale.
  • Kontaktinformationen und wichtige URLs.

Diese ersten wichtigen Informationen über deine Website fliessen dann mit strukturierter Hierarchie in die llms.txt Datei. Als nächstes, kann Optional ein kleine Frage & Antwort Sektion erstellt werden. Ganz ohne Formatierungen im Text selbst. Links sind möglich, ohne Garantie, dass die abrufende KI diesen folgt. Aber es kann sein, dass die Links dem oder der Fragesteller/in weitergereicht werden.

Spezifische Informationen für Onlineshops

Wenn du einen WooCommere Shop bei uns hast, gibt es noch weitere Möglichkeiten, der KI wichtige Informationen mitzuteilen. Darunter:

  • Eine automatische Liste der Produkt-Hauptkategorien mitsamt Beschreibung und Link.
  • Eine Liste ausgewählter Top-Produkte, deren Titel, Beschreibung, Preis und Link.
  • Ein zusätzliches Textfeld um weitere Infos, wie Lieferkonditionen, AGB etc. anzugeben.

All diese Informationen werden mittels Markdown strukturiert ausgegeben, damit die KI den Text korrekt einordnen und verarbeiten kann. Auch etwas, was weder Yoast SEO noch Rankmath tun, obwohl es durchaus das Tüpfelchen auf dem i sein kann.

Und schliesslich: Beiträge

Bei einer Website oder einem Firmenblog kann es tatsächlich Sinn machen, die aktuellsten Beiträge oder zumindest eine Zusammenfassung davon in die llms.txt einzutragen. Aber nur, wenn regelmässig neuer Inhalt erzeugt wird, der für potentielle Kunden relevant ist. Alternativ fügt man besser von Hand ein paar Evergreen-Beiträge hinzu.

Die neue Funktion findest du im WordPress Backend unter Einstellungen > llms.txt. Die Funktion können bei den meisten, aber nicht überall automatisch aktivieren – sofern du diese nicht siehst, melde dich einfach kurz bei support@comotive.ch.

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Intelligentere Produktsuche https://www.comotive.ch/2025/04/21/intelligentere-produktsuche/ https://www.comotive.ch/2025/04/21/intelligentere-produktsuche/#respond Mon, 21 Apr 2025 12:21:00 +0000 https://www.comotive.ch/?p=5226 Wir haben die Suchfunktionen unserer Onlineshops auf ein neues Level gehoben! Ab sofort liefert die Autocomplete-Funktion für alle unsere Kunden noch intelligentere Vorschläge – basierend auf den erfolgreichsten bisherigen Suchen und einem KI-gestützten Index. Suchvorschläge erscheinen im besten Fall nach wenigen Millisekunden – fast so schnell, wie man tippen kann. Was passiert genau? Während du...

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Wir haben die Suchfunktionen unserer Onlineshops auf ein neues Level gehoben! Ab sofort liefert die Autocomplete-Funktion für alle unsere Kunden noch intelligentere Vorschläge – basierend auf den erfolgreichsten bisherigen Suchen und einem KI-gestützten Index. Suchvorschläge erscheinen im besten Fall nach wenigen Millisekunden – fast so schnell, wie man tippen kann.

Was passiert genau?

Während du deinen Suchbegriff eintippst, prüfen wir bereits während der Eingabe, ob wir „wissen“, was du suchst. Dazu führt der Code eine Reihe von Abfragen aus:

  • Haben wir vergangene Suchanfragen, die mit der gleichen Buchstabenfolge beginnen? Wenn du zum Beispiel „usb ka“ eingibst, finden wir schnell „USB Kabel“.
  • Gibt es häufige Zusatzwörter? Etwa „USB Kabel 1m“ oder „USB Kabel Drucker“.
  • Gibt es häufig verwendete ähnliche Begriffe, wie „USB-C Kabel“ oder „USB A zu C Kabel“?
  • Nehmen wir an, du tippst gerade „Kofphöre“ ein. Die ersten drei Schritte liefern kein Ergebnis – wegen des Schreibfehlers. Was tun?
  • Ganz klar: Gibt es im Index Wörter, die diesem sehr ähnlich sind – so ähnlich, dass es vielleicht ein Schreibfehler ist? Ja: „Kopfhörer“!
  • Wir lassen dich weiter tippen, gehen aber ab jetzt davon aus, dass du „Kopfhörer“ meinst.
  • Nun wiederholt sich der Ablauf, und du bekommst wahrscheinlich direkt Vorschläge wie „Kopfhörer Bose“, „Kopfhörer Bluetooth“ oder „Kopfhörer Homeoffice“.
  • Keine Sorge: Wenn du weiter tippst und kleine Schreibfehler machst, ist die Chance hoch, dass der Algorithmus (ganz ohne KI) jedes einzelne Wort größtenteils versteht.

Analyse zeigt: Scheinbar ein Erfolg

Die Funktion ist noch nicht lange online, aber die Anzahl der Klicks auf Vorschläge hat sich erhöht. Die meisten Sucheingaben liefern nun erstmals überhaupt Vorschläge – oder mehr und passendere als zuvor. Intern zeichnen wir weiterhin anonym auf, was passiert, damit wir und in Zukunft auch der Suchalgorithmus daraus lernen können.

Ausweitung auf WordPress Suche

Die WordPress-Suche ist im Standard einigermassen ausgereift. Aber sie liefert keine Vorschläge und scheitert sofort bei Schreibfehlern. Auch bei Suchanfragen mit mehr als einem Wort stösst sie schnell an ihre Grenzen. Daher testen wir derzeit auf einigen Websites einen teilweise KI-erweiterten Index, der auch für die Suche und die Korrektur von Schreibfehlern genutzt wird.

Sobald wir dieses Feature für rund 200 Websites ausrollen, wird es für alle unsere Kunden – oder vielmehr für deren Besucher und Endkunden – einen positiven Effekt haben.

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KI-Gestützte Vorlesefunktion https://www.comotive.ch/2025/01/24/ki-gestuetzte-vorlesefunktion/ https://www.comotive.ch/2025/01/24/ki-gestuetzte-vorlesefunktion/#respond Fri, 24 Jan 2025 09:13:23 +0000 https://www.comotive.ch/?p=5018 Inhalte auf Websites unserer WordPress-Kunden kannst du dir nun auch vorlesen lassen. Probier es bei diesem Beitrag aus.

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Im Zuge einiger Kundenanfragen fanden wir heraus, dass die im Browser eingebauten Vorlesefunktionen nicht brauchbar sind. Nun haben wir mittels dem KI-Dienst ElevenLabs eine Vorlesefunktion für unsere WordPress Kunden entwickelt.

Inhalte in diesem Beitrag

Einmal erzeugen, mehrfach abspielen

Um für uns und unsere Kunden für Kostensicherheit zu sorgen, wählten wir einen von zwei möglichen Ansätzen. Wir erzeugen über die Schnittstelle eine MP3 Audiodatei im Hintergrund, sobald ein Beitrag oder eine Seite bereit ist aufgeschaltet zu werden. Das hat ein paar Vorteile:

  • Der vorzulesende Text kann besser verändert werden, bevor er an die Schnittstelle geschickt wird. So können wir sicherstellen, dass Abkürzungen wie „zum Beispiel“ korrekt vorgelesen werden, egal wie sie im Text erfasst sind.
  • Für unseren Kunden haben wir in der Beröa Leselounge unter anderem die Anforderung, dass Bibelstellen fliessend und natürlich aufgezählt werden. So wandeln wir „(1. Mo 2,22-25)“ vorab um in den Fliesstext „erste Mose, Kapitel 2, Verse 22 bis 25“. Sonst bekommt man für Spezialfälle wie diesen nicht immer ein gutes Resultat.
  • Die Kosten für die Erzeugung sind berechenbar. So zeigen wir im CMS an, wie viel dies kostet und lassen es optional, die Audio-Datei überhaupt zu erzeugen. Einmal erzeugt ist die Audio-Datei auf unserem Server. Beim Abspielen entstehen keine weiteren Kosten. Für weiteres Abspielen gehört die Datei uns und wir sind unabhängig vom genutzten Dienst.

Die Alternative wäre, keine initiale Erzeugung von Audio-Dateien. Elevenlabs bietet die Möglichkeit, das Audio erst zu erzeugen, wenn es benötigt wird (Streaming). Dies geht mit einer kurzen Verzögerung einher, ausserdem lässt sich das Audio so nicht lokal speichern, womit sukzessive laufende Kosten entstehen, die nicht immer vorhersehbar sind.

Ein Nachteil ist, dass man sich einmal auf eine Stimme festlegen muss. Elevenlabs bietet sehr viele professionelle Stimmen, die man beliebig ausprägen oder verändern kann. Ist das Audio jedoch einmal erzeugt, müsste man alle Dateien bei einem Stimmenwechsel potentiell neu erzeugen.

Die eigene Stimme nutzen

Ein sehr interessantes Feature, gerade für’s Personal Branding: Mit Elevenlabs kann man nicht nur vordefinerte, sondern auch seine eigene Stimme verwenden. Bereits mit einer 30-Sekunden Aufnahme der eigenen Stimme, bekommt man gute Resultate. Je länger die Beispielaufnahme, desto besser wird die Qualität. Bei einer kurzen Aufnahme und typischem «Schweizer hochdeutsch» klingt die eigene KI-Stimme dann ein wenig bayrisch bis österreichisch. Ein Beispiel meiner Stimme:

Hier in unserem Blog nutzen wir für’s erste eine der Standard-Stimmen. In meinem Sideventure erneuer.bar plane ich allerdings meine eigene Stimme als «Erzähler» zu verwenden.

Ab sofort nutzbar

Unseren Kunden steht die neue Vorlesefunktion nach erstmaliger Konfiguration der Stimme ab sofort zur Verfügung. Dabei fallen lediglich die Nutzungskosten der Schnittstelle von Elevenlabs an: Etwa 30 Rappen pro vorgelesene Minute – das sind jenachdem etwa 125 bis 150 Wörter. Das Erzeugen dieses Beitrags hat einmalig etwas weniger als einen Franken gekostet.

Brauchst du eine Vorlese-Funktion für deine Web-Inhalte?

Besprich dein Vorhaben unverbindlich mit Michael.

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Eine Retrospektive auf die HF Interaction Design https://www.comotive.ch/2025/01/10/eine-retrospektive-auf-die-hf-interaction-design/ https://www.comotive.ch/2025/01/10/eine-retrospektive-auf-die-hf-interaction-design/#respond Fri, 10 Jan 2025 09:18:57 +0000 https://www.comotive.ch/?p=4756 Die Weiterbildung war top und passt perfekt zu meiner Arbeit als Screendesigner bei comotive – absolut empfehlenswert.

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Ein halbes Jahr ist es nun schon her, dass ich meine Weiterbildung zum Dipl. Kommunikationdesigner mit Vertiefungsrichtung Interaction Design an der Schule für Gestaltung Bern und Biel abgeschlossen habe. Zeit, meine Eindrücke und Erfahrungen zusammenzufassen und einen Einblick in dieses vielseitige HF Interaction Design Studium zu geben.

Inhalte in diesem Beitrag

Interaction Design was?

Zu allererst, was ist eigentlich Interaction Design? Die SfGB:B fasst es wie folgt schön zusammen:

Ein interdisziplinäres Fachgebiet, das die Bereiche User Interface und User Experience Design miteinander verbindet und dabei den Schwerpunkt auf der Gestaltung von Interaktionen mit komplexen digitalen Produkten, Anwendungen und Services legt.

Aufgebaut ist der Studiengang als berufsbegleitendes Angebot. Das heisst, Freitags ist ganztägig und Samstags am Vormittag Unterricht. Daneben genügend Zeit, einer beruflichen Tätigkeit in einem studiennahen Bereich nachzugehen. Für mich als Screendesigner und Frontend-Entwickler ein ideales Studium also und mit meiner Tätigkeit bei comotive gut vereinbar.

Die Kernkompetenzen des Studiums liegen in den Bereichen Konzeption, Design und Interaktivität. Diese Fächer zogen sich als roter Faden durch die ganzen drei Jahre durch. Sie boten sowohl viel theoretischen Input von Expert:innen aber auch viel Raum für praktische Anwendung in verschiedensten Arbeiten und Projektwochen. 

Vordiplomsarbeit für einen fiktiven Anlass der Swiss Music Awards.

Dabei wurde das Thema Interaktivität keineswegs nur im Bezug auf digitale Projekte am Screen, sondern auf allen möglichen Ebenen beleuchtet und angegangen. Sei es das Basteln von Prototypen in einem Exkurs ins Produktdesign. Oder das Erstellen von eigenen Instrumenten mithilfe von alltäglichen Gegenständen und einem Microcomputer, um damit zu musizieren, war alles mit dabei. Ganz allgemein herrschte während den Semestern eine starke Hands-On-Mentalität. Entdecken und einfach mal Dinge ausprobieren, für die im normalen Arbeitsalltag vielleicht nicht die Kapazitäten zur Verfügung stehen. Das war ausdrücklich erwünscht.

Metakompetenzen Interaction Design

In den Fachbereichen Kreativität sowie Technologie und Coding wurden weitere Metakompetenzen aufbauend auf die Kernkompetenzen vermittelt. Von Ideation über Kunst- und Kulturdesign bis hin zu Frontend Development war hier alles mit dabei. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Exkursionen in die Vitra-Erlebniswelt. Oder in das Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe. Bei beiden standen spannende Eindrücke in Interiordesign und räumlicher Gestaltung im Vordergrund.

Zu diesen Hauptfächern kamen unzählige ergänzende Fächer dazu, die sich über die drei Jahre verteilten. Vom Projektmanagement, Marketing und Brand Communication bis hin zum Visual Storytelling war alles mit dabei. Auch das Durchführen von Präsentationen und Pitches stellte eine wiederkehrende Sache dar. Das bereitete nicht nur gut auf die Diplompräsentation vor, sondern vermittelte auch wertvolle Skills für den Berufsalltag.

Mal was anderes: Gestalten für ein TV-Endgerät.

Highlight: White Cubes

Neben den regulären Unterrichtseinheiten standen auch regelmässige White Cubes auf dem Programm. Diese dauerten von einem bis mehrere Tage und behandelten allerlei unterschiedliche Themen wie Creative Coding, VR & AR-Erlebnisse oder das Experimentieren mit verschiedenen No-Code-Tools. Ganz speziell in Erinnerung geblieben ist mir allerdings der White Cube zum Thema Accessibility. Das besondere dabei war, dass einer der Dozenten durch seine angeborene Blindheit direkt betroffen ist und uns so sehr viele konkrete Beispiele aus seinem Alltag zeigen konnte. Wo, dass alles Barrieren auftauchen können, mit denen man als nicht direkt betroffene Person im ersten Moment vielleicht gar nicht rechnet. Sei es das Kaufen eines ÖV-Tickets oder das Einkaufen im Online-Supermarkt. Dort gab der Screenreader durch eine ungenügende Strukturierung der Seite ein totales Durcheinander von sich. Das effiziente Nutzen des Dienstes wurde so fast unmöglich gemacht.

Äusserst spannend war auch das Thema Gaming und Barrierefreiheit. Mit The Last Of Us Part II stand dabei ein Spiel im Fokus, das beim Thema Accessibility sehr vorbildlich umgesetzt wurde. Schier unendliche Einstellungsmöglichkeiten für alle möglichen Arten von individuellen Bedürfnisse der Spieler:innen. Ob Farbenblindheit, motorische Einschränkungen, Optionen um visuelle Hinweise auch in Audioform ausgeben zu können. Oder einfach nur eine fein justierbare Schwierigkeitsstufe von unterschiedlichen Gegnertypen. Von guter Barrierefreiheit profitieren letztendlich alle.

Ein weiteres Highlight war die Studienreise nach Berlin. Gemeinsam mit zwei Dozenten, beides waschechte Berliner, ging es für eine Woche in die deutsche Hauptstadt. Thema: “Design for Good”. Nebst Coworking-Vibe, vielseitiger Agenturluft schnuppern, Berlin-Sightseeing und bei trendigen Popup-Bars gemeinsame Sonnenuntergänge erleben, stellte der Besuch des Impact Hub Berlin ein sehr inspirierendes Erlebnis dar. Am frisch umgebauten Standort konnten wir ein spannendes Gespräch mit dem Space Experience Lead führen. Dabei erhielten wir einen Einblick zu verschiedenen Themen wie New Work, Circular Economy und Sustainable Development Goals. 

Zu Besuch beim Impact Hub Berlin.

Vorteile eines berufsbegleitenden Studiums

Der grösste Vorteil dieses berufsbegleitenden Studiums HF Interaction Design war auf jeden Fall der hohe Grad an Praxisbezug. Die Dozent:innen kommen alle direkt aus der Branche und können so nicht nur theoretischen Input, sondern auch echte Erfahrungswerte und Einblicke vermitteln. Der Mix aus Theorie und praktischer Anwendung in Form von Workshops und Übungen, förderte das Lernen auf mehreren Ebenen. Ich konnte so viele erlernte Dinge bereits während des Studiums direkt in meiner täglichen Arbeit anwenden. Sowohl für uns als Agentur aber auch für unsere Kund:innen ein echter Mehrwert.

Die drei Jahre vergingen wie im Flug und letzten Frühling stand mit der Diplomarbeit die letzte intensive Phase an. In dieser konnten die erlernten Dinge nochmal an einem eigens gewählten Projekt angewendet und unter Beweis gestellt werden. Durch die tatkräftige Unterstützung in Form von Inputs durch drei Expert:innen aus den Tätigkeitsbereichen Konzeption, Design und Interaktivität als Sparing-Partner:in, fühlte man sich jederzeit gut betreut. Und obwohl in dieser Zeit bereits kein regulärer Unterricht mehr stattfand, war der Austausch mit den Komilition:innen bei gemeinsamen Coworking-Sessions wichtig und eine wertvolle Hilfe. Zusammen ein gleiches Ziel vor Augen zu haben und sich gegenseitig anzuspornen, hilft enorm.

In meiner Abschlussarbeit konzipierte ich einen Ausflugsplaner für Freizeitparkbesuche.

Schlussfazit

Dieses Ziel wurde von der ganzen Klasse mit Bravour erreicht. Im Juni konnten im Rahmen einer feierlichen Zeremonie die ersehnten Diplome entgegen genommen und in den Händen gehalten werden. Ganz besonders stolz bin ich, dass ich nebst dem HF-Diplom auch noch den SIMD-Preis 2024 für den besten Diplomabschluss Interaction Design HF erhalten durfte! 🥳

Ich kann dieses HF Interaction Design Studium absolut weiterempfehlen! Weitere Informationen und die Möglichkeit, sich für einen Infoanlass anzumelden, findest du auf der Website von der SfG BB:

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