Team Archive – comotive Wed, 10 Jun 2026 08:16:49 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Mirko’s Travel-Office: Wenn der schönste Arbeitsplatz kein Büro ist https://www.comotive.ch/2026/06/09/mirkos-travel-office-wenn-der-schoenste-arbeitsplatz-kein-buero-ist/ https://www.comotive.ch/2026/06/09/mirkos-travel-office-wenn-der-schoenste-arbeitsplatz-kein-buero-ist/#respond Thu, 12 Mar 2026 09:09:08 +0000 https://www.comotive.ch/?p=6199 Mirko arbeitet nicht nur von zuhause, sein Büro hat schon Wellen gesehen, Nachtbusse überlebt und mehr Länder bereist als so mancher Urlauber. In dieser Serie geben wir einen Einblick in den Alltag unseres Teams. Diesmal: Hotspot, portable Screens und ein Surfbrett. Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus? Im Homeoffice stehe ich (nicht allzu...

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Mirko arbeitet nicht nur von zuhause, sein Büro hat schon Wellen gesehen, Nachtbusse überlebt und mehr Länder bereist als so mancher Urlauber. In dieser Serie geben wir einen Einblick in den Alltag unseres Teams. Diesmal: Hotspot, portable Screens und ein Surfbrett.

Fangen wir zuhause an, Was steht auf deinem Schreibtisch und warum genau das?

Auf meinem Schreibtisch ist folgendes zu finden: Mein Laptop – ein kleiner 13-Zoll-Asus («gäbig» für unterwegs) mit Linux als Betriebssystem, auf dem meistens meine Tasks und E-Mails laufen. Dazu zwei Bildschirme: ein hochkantiger, der die Website zeigt, an der ich gerade arbeite, und der Hauptbildschirm für meinen (und Claude seinen) Code. Vorübergehend steht auch ein Mac Mini da, der für die iOS-App-Entwicklung gebraucht wird. Ausserdem ein Gaming-PC, der aber erst am Abend zum Einsatz kommt, das Kabelmanagement lieber nicht zu genau anschauen. Fast immer dabei: eine, kurzzeitig volle, Kaffeetasse. Und natürlich viel Kleinkram wie Fidget-Kram, Notizblöcke und Deko.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Im Homeoffice stehe ich (nicht allzu früh) auf, starte meinen PC, checke meine Tasks und Mails und plane basierend darauf meinen Tag. Um 10 Uhr haben wir unseren Daily, davor gönne ich mir aber erst mal einen Cappuccino. Nach dem Meeting arbeite ich meistens an verschiedenen Programmier-Tasks bis zum Feierabend. Danach bin ich entweder beim Handball- oder Ultimate-Frisbee-Training oder sitze noch am PC für persönliche Projekte wie 3D-Drucken oder Games.
Beim «Travel-Office» hingegen habe ich keine feste Struktur, abgesehen vom Daily-Meeting. Da kommt es halt auch immer drauf an, ob ich nebenbei noch surfe oder sonstige Ferienaktivitäten auf dem Programm stehen.

Wie sieht dein «Reise-Setup» aus, wenn du nicht von zuhause arbeitest?

Was beim Reisen nicht fehlen darf: der portable Bildschirm und vor allem mein Handy mit aktivem Hotspot, denn ohne Internet lässt sich meine Arbeit nur so semi-sinnvoll erledigen. Ansonsten recht unkompliziert und einfach. Ich kann meine Arbeit gut auch nur mit Laptop erledigen und lasse mich nicht so einfach von der Umgebung ablenken, ob Café-Lärm oder Meerblick, wenn ich im Flow bin, bin ich im Flow.

Von wo hast du schon gearbeitet?

Viel hab ich im Zug gearbeitet, oder unterwegs im Ausland, meistens für ein Ultimate-Turnier. Ich habe also schon aus Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien und Portugal gearbeitet. Dazu kommen einige «Travel-Office»-Phasen in Italien, Spanien, den Niederlanden und Portugal: Ich war jeweils über längere Zeit dort und habe zwischen Sightseeing, Sonne geniessen und Surf-Sessions ganz normal gearbeitet.

Was war dabei der ausgefallenste Ort?

Die Rückreise von Valencia lief nicht ganz wie geplant. Mit einem Surfbrett in einen Flixbus einzusteigen ist scheinbar nicht erlaubt, auch wenn man es vorher als Spezialgepäck angemeldet hat. Da ich unbedingt am nächsten Tag zurück sein musste, verbrachte ich den halben Tag mit alternativer Reiseplanung, um dann schlussendlich auf den letzten Sitzen eines Nachtbusses, mitten in der Nacht, noch meine Arbeit zu erledigen. Ja, es war viel Koffein involviert.

Was ist der grösste Vorteil und was der grösste Struggle beim Arbeiten von unterwegs?

Ein klarer Vorteil: Der Feierabend im Ausland fühlt sich wie kleine Ferien an oder noch im Oktober in der Wärme sitzen und im Meer baden ist schon recht nice. Was ein Struggle sein kann: Es braucht deutlich mehr Selbstdisziplin und über längere Zeit nur mit einem eingeschränkten Setup zu arbeiten fordert seinen Tribut.

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Michaels Homeoffice: „One more screen will solve it“ https://www.comotive.ch/2026/03/09/one-more-screen-will-solve-it/ https://www.comotive.ch/2026/03/09/one-more-screen-will-solve-it/#respond Mon, 09 Mar 2026 06:57:11 +0000 https://www.comotive.ch/?p=6118 In dieser Serie geben wir einen Einblick in den Alltag unseres Teams. Michael ist vielleicht ein bisschen kaufsüchtig wenn es um Hardware geht – denn sein Homeoffice ist besser ausgestattet als ein Porsche. Die erste Frage: Was hast du da am laufen und warum? Mein Arbeitsgeräts ist ein Gaming Laptop von Captiva mit Intel Core...

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In dieser Serie geben wir einen Einblick in den Alltag unseres Teams. Michael ist vielleicht ein bisschen kaufsüchtig wenn es um Hardware geht – denn sein Homeoffice ist besser ausgestattet als ein Porsche.

Die erste Frage: Was hast du da am laufen und warum?

Mein Arbeitsgeräts ist ein Gaming Laptop von Captiva mit Intel Core i9 und 64 GB Arbeitsspeicher. Die potente Grafikkarte kann ich für lokale KI nutzen. Und am Wochenende für die gelegentliche Freizeitbeschäftigung.

Der Laptop Stand ist „No Name“, er kühlt das Gerät zusätzlich. In der Mitte habe ich einen grossen Curved Screen, auf dem die Entwicklungsumgebung und ein oder mehrere Claude Code Terminals laufen. Der Hochkant Screen ist zum Testing/Debugging im Browser, während auf dem Laptop ein Browserfenster mit meinen Tasks, E-Mail, Firmenchat etc. läuft. Der Kleine „aufgesteckte“ Screen zeigt meistens das wichtigste Monitoring unserer Web-Systeme. Manchmal auch Trading Charts.

Ok, und was macht der [?]-Block

Geräusche, wenn man drauf haut (ich meine „drückt“ 😅). Und er leuchtet. Leider hat er keine anderen Schnittstellen um damit zum Beispiel Claude zu steuern, das wäre ganz lustig. Worauf ich aber auch nicht mehr verzichten könnte ist mein Streamdeck (oberhalb der Tastatur). Damit kann ich per Tastendruck ein SSH Terminal zu unseren diversen Servern starten, oder bestimmte lokale Automationen laufen lassen.

Oh und auch die gute alte Spam-Dose, die seit 10 Jahren abgelaufen ist hat keinerlei Funktion. Die ist genau wie der kleine POW-Block reine Deko. Meine Frau hat mir mal gesagt, Deko sei wichtig für die Seele 🤔.

Bist du immer im Homeoffice?

Wir treffen uns 2x pro Monat am Dienstag im Co-Working Villa Loreto an der Florastrasse 14 in Solothurn. Abgesehen davon bin ich immer im Homeoffice, ja. Und ich weiss nicht, ob ich mein Mindset was das angeht jemals wieder ändern könnte.

Claude hast du erwähnt. Wer ist das?

Ich hole kurz aus und denke zurück an die Steinzeit zirka Frühling 2025. Damals, als Entwickler noch selbst programmieren mussten (durften?) – KI konnte höchstens Code Snippets liefern und die waren mit fehlendem Kontext semi-gut. Was im letzten Jahr alles an Fortschritt passierte war teilweise überfordernd. Ich habe meine Arbeitsweise komplett angepasst.

Claude ist meine KI die ich klassisch im Browser für technische Fragen nutzen kann. Aber vorallem nutze ich es auf der Kommandozeile und integriert in meine Entwicklungsumgebung. Die KI sieht meinen Code, passt ihn an, erweitert ihn.

Mein Job besteht daraus, ihm mit Prompts genau zu sagen was er zu tun hat. Ich habe nach wie vor einen hohen Anspruch an Code Qualität im langfristigen Betrieb einer Software. Daher will ich – zumindest im Ansatz – wissen welchen Code wir am Ende in die Produktion liefern.

Architekturplanung, Review und Testing macht somit unterdessen meinen Job aus. Ich habe abgesehen von Ausnahmen seit Monaten keinen eigenen Code mehr geschrieben. Und ich sag’s wie’s ist: Das ist der einzige Weg um 2026 auf dem Markt noch konkurrenzfähig zu sein. Wir offerieren komplexe Projekte für 20’000 CHF wo wir vor Jahren noch 50k+ schätzten.

Wie sieht dein Entspannungsprogramm aus?

Wenn die Terminals erstmal zu sind, gibt es viele Optionen:

  • Die Kinder im Monopoly (oder anderen Brettspielen) abzocken
  • Ich koche sehr gerne, aber nehme mir selten genug Zeit dafür
  • Körperliche Arbeit im Lager von erneuer.bar
  • Und wofür habe ich wohl einen Gaming Laptop? 😂

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